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Was ein Übergabeprozess wirklich kostet – an Zeit

„Wie lange dauert so etwas?“ – das ist die Frage, die im Erstgespräch am häufigsten kommt. Und die am seltensten ehrlich beantwortet wird (fairerweise: und oft auch nicht beantwortet werden kann).

Die meisten Übergeber rechnen mit dem Preis. Wenige rechnen mit der Vorlaufzeit.

Dabei entscheidet sich der Großteil eines Nachfolgeprozesses, bevor überhaupt jemand mit einem Käufer spricht. Bevor Sie in ein ernsthaftes Gespräch gehen, brauchen Sie eine belastbare Faktenbasis:

>> Jahresabschlüsse der letzten drei Jahre, dazu eine aktuelle Saldenliste — Stichtag nicht älter als vier Wochen

>> Offene-Posten-Listen für Debitoren und Kreditoren, Anlagenverzeichnis

>> Gesellschaftsvertrag, Beteiligungsstruktur, Banken- und Sicherheitenspiegel

>> Die wesentlichen Verträge: Miete oder Pacht der Betriebsimmobilie, Leasing, Kredit, Schlüsselkunden

Und genau in diesen Verträgen liegt der Punkt, der Prozesse am häufigsten aufhält:

Change-of-Control-Klauseln.

Ein Schlüsselkunde, ein Leasinggeber oder eine Bank, die bei einem Eigentümerwechsel zustimmen muss – das findet man nicht in der Woche vor dem Signing, ohne dass es teuer wird.

Unsere Erfahrung: Wenn die Zahlen zeitnah gebucht sind und die Verträge gesichtet, wird der Prozess planbar. Wenn nicht, verschiebt sich alles nach hinten – und die schlechteste Verhandlungsposition ist die, in der Sie unter Zeitdruck stehen.

⏱️ Eine Übergabe ist kein Ereignis. Sie ist ein Prozess, und der beginnt mit der Datenlage.

📧 Sie denken über die Übergabe Ihres Unternehmens nach und wollen wissen, wo Sie tatsächlich stehen? Schreiben Sie uns – wir schauen uns die Ausgangslage gemeinsam an: bridge-cf.at/betriebliche-nachfolge

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